"sehr wichtig"

Nochmals vielen herzlichen Dank für die Vermittlung eines Zeitzeugen, der über sein Schicksal als Häftling während der Zeit der kommunistischen Diktatur in der DDR berichtet hat.

Der heute in München lebende Herr Rainer Schneider hat in insgesamt vier Veranstaltungen für alle 10. Klassen unserer Schule am Dienstag, 23. April und Donnerstag, 25. April 2013 referiert. Sehr interessant für die Schüler waren die Originaldokumente, wie beispielsweise der Haftbefehl oder das Urteil, die er den Schülern zeigen konnte. Sein Vortrag kam bei allen Schülern gut an und ist manchen Schülern sehr nahe gegangen.
Im Lehrplan der Bayerischen Realschule für das Fach Geschichte hat das Thema DDR einen festen Platz und wird von den Geschichtslehrkräften ausführlich besprochen. An unserer Schule finden des Öfteren Abschlussfahrten nach Berlin statt, bei denen ein Besuch des ehemaligen Stasi-Gefängnisses Berlin-Hohenschönhausen, aber auch die ehemalige Stasi-Zentrale in der Normannenstraße zum festen Programmpunkt gehören.
Eines der wichtigsten Ziele des Geschichtsunterrichts ist es, unsere Schüler zur Mündigkeit und Menschlichkeit zu erziehen. Die Menschen in der DDR hatten ein Leben ohne diese Lebensbedingungen zu bewältigen. Deshalb ist es für Heranwachsende sehr wichtig, die Mechanismen der Unterdrückung nicht nur theoretisch durch das Schulbuch und Arbeitsblätter, sondern auch durch einen Zeitzeugen zu erfahren, damit sie verstehen und schätzen, wie wichtig und kostbar Demokratie und Menschenrechte sind.
Es wäre sehr wichtig, dass auch in Zukunft Zeitzeugen vermitteln werden können.

 

 


Schreiben von Joachim H. nach einem Besuch von Rainer Schneider an der Via-Claudia-Realschule Königsbrunn am 23.04.2013 und 25.04.2013



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