Manfred Casper


 Manfred Casper

Manfred Casper (geb. 1951 in Stollberg / Erzgebirge) absolvierte eine Ausbildung zum Baumaschinisten und wuchs in der DDR zu einem kritischen Freigeist heran. Im August 1969 versuchte er, über die bulgarisch-jugoslawische Grenze in den Westen zu fliehen. Dabei wurde er verhaftet und zu einer Haftstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt. Im Dezember 1970 gelangte er im Rahmen des Häftlingsfreikaufs in die Bundesrepublik. Auch im Westen blieb er wegen des Verdachtes der Fluchthilfe im Visier des Staatssicherheitsdienstes. In Braunschweig schulte er um, holte sein Abitur nach und studierte, bevor er nach mehreren beruflichen Stationen 1992 zum Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Region Braunschweig mit zahlreichen Ehrenämtern wurde. Sein Schicksal ist Inhalt des Buches "Vom Wachsen der Flügel".

 


Zeitzeugeninterview

Der Zeitzeuge Manfred Casper berichtet... (Quelle: Zeitzeugenarchiv der Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen)