Bitte bedenken Sie, dass DDR-Zeitzeuginnen und -Zeitzeugen aus ihrer eigenen Erinnerung berichten, oft über traumatische Flucht- und Repressionserfahrungen sowie über schmerzliche Erlebnisse während ihrer Haftzeit. Das kann bei der Zuhörerschaft lebendige Bilder erzeugen und viele Gefühle wecken, die eine kritische Distanz zum Zeitzeugenbericht erschweren. Umso bedeutsamer ist, das Zeitzeugengespräch als komplexe, vielseitige Lernerfahrung zu begreifen und im Nachhinein verschiedene Perspektiven und Einschätzungen aufzuzeigen. Die Vor- und Nachbereitung der Zeitzeugenbegegnung sollte deshalb nicht zu kurz kommen und dabei nicht nur den Inhalt, sondern auch die ausgelösten Emotionen thematisieren und quellenkritisch bearbeiten.

 

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro unterstützt Sie dabei und stellt kostenlose Präsentationsmuster in Form eines Plakats und einer Presseankündigung, 10 Tipps für ein erfolgreiches Zeitzeugengespräch, den Leitfaden "Gelebte Geschichte. DDR-Zeitzeugen in Schulen", begleitende  Unterrichtsmaterialien über die DDR und den Staatssicherheitsdienst sowie über das Führen von Zeitzeugeninterviews zur Verfügung.

Aufgrund der aktuellen Kontaktbeschränkungen bieten wir auch auch eine technische Anleitung für Zeitzeugengespräche über die Plattform Zoom an.

Um die Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen im Unterricht stetig zu optimieren, würden wir uns sehr freuen,  wenn Sie bitte auch den Evaluationsbogen für Ihre Schülerinnen und Schüler nutzen und ausgefüllt an uns zurück schicken. Vielen Dank!

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte auch dem Flyer des Koordinierenden Zeitzeugenbüros.

 

Gern beraten wir Sie persönlich:

Email: info@ddr-zeitzeuge.de

Jessica Steckel:  030 / 98 60 82 - 414

Michael Lotsch:  030 / 98 60 82 - 447

Stefanie Hüttl:  030 / 98 60 82 - 445

Fax: 030 / 98 60 82 - 464

 

 

 



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