Dr. Hans-Peter Seitz


Dr. Hans-Peter Seitz (geb.1942 in Dresden) brachte sich schon während seines Physik-Studiums an der Berliner Humboldt-Universität durch unangepasste Meinungsäußerungen in Misskredit und konnte so erst nach einem zweiten Anlauf promovieren. In den folgenden Jahren arbeitete er am Institut für Molekularbiologie in der Genforschung. Die Öffnung des Schlagbaums am Grenzübergang Bornholmer Straße im November 1989 sah er mit eigenen Augen; er gehörte zu den ersten DDR-Bürgern, die durch die noch intakten Grenzanlagen in Richtung West-Berlin gelangten. Bereits im November 1989 trat er der Pankower SDP (Sozialdemorkatische Partei in der DDR) bei, um dem Prozess des politischen Wandels in der DDR zu begleiten. Dr. Seitz war bis 2001 Abgeordneter im Berliner Senat, lebt heute in Pankow und ist nach wie vor politisch aktiv.         


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