Arne Kühn
Arne Kühn ( geboren 1965 in Leipzig) wuchs im oppositionellen Umfeld einer Künstlerfamilie in der DDR auf. Bereits früh zeichnete sich ab, dass es für ihn unter den politischen Bedingungen des damaligen Systems keine Zukunftsperspektive geben würde. Im August 1983 versuchte er, gemeinsam mit einem Freund aus der DDR über die Grenzanlagen der damaligen ČSSR nach Bayern zu fliehen. Die Flucht gelang zunächst, doch beide wurden gewaltsam vom Gebiet der Bundesrepublik Deutschland zurückgebracht, inhaftiert und an die DDR ausgeliefert. Nach 17 Monaten Haft gelangte Arne Kühn im November 1984 im Rahmen des Häftlingsfreikaufs in die Bundesrepublik. Seine Fluchtgeschichte und die jahrelange Rekonstruktion der Ereignisse verarbeitete er in dem Kurzroman „Osten: Flucht 1983“.
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