Werner Höpfner


Werner Höpfner

Werner Höpfner (geb. 1928 in Berlin) wurde nach dem Abitur im Mai 1945  vom sowjetischen Geheimdienst verhaftet. Nach einer Woche provisorischer Untersuchungshaft wurde er nach Berlin-Karlshorst verbracht und weitere fünf Wochen in das nach Kriegsende von der sowjetischen Armee besetzte ehemalige Olympische Dorf bei Elstal verlegt. Da er der Hitler-Jugend angehört hatte, wurde er im August 1945 von einem sowjetischen Militärtribunal zu 15 Jahren Lagerhaft verurteilt. Über acht Jahre musste er im sowjetischen Arbeitslager Workuta unter schlimmsten Bedingungen leben, ehe er kurz vor Jahresende 1953 entlassen wurde. Im Januar 1954 flüchtete er nach West-Berlin und war bis zu seinem Ruhestand bei der Kriminalpolizei tätig.


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